BBQ Tischgrill unboxing und erster Test

Vor einiger Zeit gab es beim Lebensmitteldiscounter unseres geringsten Misstrauens 😉 einen elektrisch belüfteten Tischgrill. Damals habe ich mangels Zustimmung meiner Regierung nicht zugeschlagen. Am Wochenende waren wir mal wieder dort einkaufen und da sind doch zwei solche Grills herrenlos herumgestanden. Also hab ich kurz meinen Dackelblick aufgesetzt und meine ehelich Angetraute bezirzt.
Was soll ich sagen? Ich durfte kaufen.

Vom Auspacken und ersten Test möchte ich hier nun berichten.

Die Verpackung kam schon leicht zerfleddert daher:
Tischgrill002

Egal. Ich grille mit dem Grill und nicht mit der Verpackung!
Voller Elan erstmal den Deckel geöffnet:
Tischgrill003
Hey Cool, es ist sogar eine Transport Tasche dabei.

Schaun mer mal, wie es innen aussieht:
Tischgrill004
Alles noch in Folie eingepackt

Da ist das Objekt der Begierde. Lasst euch nicht von der Farbe irritieren. Es waren ja nur noch zwei da und ich hatte bei denen die Wahl zwischen lila, und lila. Daher habe ich mich frohen Mutes für lila entschieden.
Tischgrill005

nun ein paar Detailaufnahmen:
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Die Verarbeitung macht auf den ersten Blick einen guten bis sehr guten eindruck. Ich fand nichts daran auszusetzen. Bei Grills bin ich aber auch nicht so pingelig. Ist ja schließlich ein Gebrauchsobjekt. Ein nettes Detail, auch für die Funktionssicherheit ist, dass der Rost fest angeklammert werden kann.  Die Batterien wurden mitgeliefert.

Nettes Detail:
Tischgrill015 Tischgrill016Hamid: „Wozu ist das?“
Rambo: „Das ist blaues Licht.“
Hamid: „Und was macht es?“
Rambo: „Es leuchtet blau.“
HIHI. Konnte ich mir nicht verkneifen.
Wenn der Lüfter an ist, leitet der Ring um den Drehregler blau.

Die Kohlekammer/Brennkammer, oder wie auch immer man den Inneren Bereich bei dem Tischgrill nennen mag ist doppelwandig ausgeführt. Außen der Lackierte Korpus und dann als Einsatz aus Edelstahl eine Fettauffangwanne, welche (wie man später Sehen wird), Ihrem Namen alle Ehre macht:
Tischgrill010 Tischgrill009

Die erste Panik überfiel mich, als ich die Spielregeln gelesen hatte und dort las (das hat sich nach dem Auspacken auch bestätigt), dass weder Kohle (ok, hätte ich zuhause) noch Brennpaste zum anzünden der Kohle dabei ist. Beides wäre wohl beim teureren Vetter (oder Vorbild?) dem Lotusgrill dabei gewesen.
Kurzer Blick auf die Uhr….. 17:30 Uhr. der Nächstgelegene Baumarkt (der mit dem Biber) hat bis 18:00 Uhr offen. Also nix wie hin. Doch was sehen meine entzündeten Augen….  ….nicht…. Brennpaste. Also flux noch ne Packung Kohle und nen Flüssigen Grillanzünder…. (nein, ich bin eigentlich nicht lebensmüde) eingepackt. und nun Warten auf die Ehefrau. Die war mit Irer Freundin im Freibad…. Moment… Die Mädels sonnen sich und ich muss Ackern??? So ist das Leben halt , wenn man ein Fangeisen am Finger hat. (nein nein, ich liebe meine Frau!!)

Als die Holde nun hungrig zurückkam erklärte ich Ihr meine Not. Prompt viel Ihr ein, dass wir ja noch von unserem Fondue Aluschalen mit Brennpaste haben. Ob das denn auch geht….
In dem Fall muss ich euch enttäuschen. es gibt keinen Test, was passiert, wenn man einen Tischgrill versucht mit Flüssiganzünder zu betreiben.

Aber weiter im Text:
Brennpaste rein
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Zefix, Fettauffag Wanne vergessen

Kohlen in den Drahtgitterkorb rein. (Hab rechtzeitig an die Wanne Gedacht)
Tischgrill019
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Darauf achten, dass die Stücke nicht zu groß sind. Sonst wird das wohl nicht viel mit Hitze.
Irgendwo (ich weiß nicht mehr wo) hab ich gelesen, dass man mit Kokos Kohle längere Hitze bekommen soll. Ich werde bei Gelegenheit mal testen.
Ach ja, bevor man den Kohlekorb aufsetzt sollte man die Brennpaste anzünden. Bitte auch drauf achten, dass sie auch wirklich brennt sonst dauert es ewig bis der Grill heiß wird :)Direkt nach dem aufsetzen des Kohlekorbes den Lüfter einschalten, sind könnten die Flammen ersticken. (ist mir passiert)

Dann Deckel druff und Rost montiert.
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Jetzt heißt es warten, biss die Kohlen gut glühen, und am Rost gute Hitze ankommt.

Die erstbestückung:
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Es war fast noch zu früh. es kam noch keine richtige hitze oben an.

Aber „gut Ding will Weile haben“
Alles wird gut:
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Viel passt nicht drauf, aber für zwei Personen reicht es locker.

Beim Essen hab ich nicht geknipst. Frau meckert ja immer, wenn ich das Handy zu oft in der Hand habe. Aber ich denke, ihr wisst alle, wie ein Teller mit gegrilltem aussieht.

Nach dem Grillen sah das Gute Stück so aus:
Tischgrill027Tischgrill028
Tischgrill029
Viel Kohle ist auch nicht übriggeblieben. Übrigens: die Braunen Dinger in der Asche sind Steine, die in der Kohle waren. Hmmmm….. Sachen findet man da!
Man sollte man ja alles in der Spülmaschine reinigen können. Also frohen Mutes alles was versifft war in die Spülmaschine und im eco Waschgang gespült. Den Kohlebehälter und die Schale für die Brennpaste habe ich nicht gespült. War ja nicht versifft.

Nach den Spülen:
Tischgrill030 Tischgrill031
Sauber ist anders. vor allem die Fettauffang Wanne.

Das nächste mal nehme ich den 70° Spülgang. Ich akzeptiere für den Moment, dass die Fettauffangwanne so aussieht. Es ist ja schließlich ein „Grill“ und kein „Putz“ 😛

Wieder zusammengebaut sieht das Ganze dann so aus:
Tischgrill035 Tischgrill034 Tischgrill001Tischgrill033

Jetzt ist das doch ein „Billig Wegwerfgerät“ gibt es dazu auch Ersatzteile?
Vor allem der Kohlekorb wird der Belastung (Hitze) wohl nicht ewig Standhalten. Daher habe ich mich auf die Suche nach Ersatzteilen für diesen Grill gemacht und bin auch fündig geworden:

Bei Zeitlos Shop gibt es einige Ersatzteile:

Fazit:

Für das schnelle Essen zwischendurch und wenn man alleine, oder zu zweit ist, reicht der kleine Tischgrill vollkommen. Ein 500 Gramm Dry Aged Wagyu Steak würde ich darauf aber nicht zubereiten wollen.
Wir werden das Ding in Zukunft wohl öfter mal einsetzen.
Falls es dazu etwas zu bereichten gibt werde ich es hier, oder als neuen Beitrag hier im Blog euch wissen lassen.

Alsdann gut Glut euch allen,

euer Thomas

 

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